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Sicherer Umgang mit Feuerwerk
Am 31. Dezember verwandelt jährlich sich der Farnstädter Himmel in ein buntes Farbenmeer. Wer mit Feuerwerk verantwortungsvoll umgeht, schützt sich und
andere vor Unfällen und hilft mit, Brände zu verhüten.
Achten Sie im Umgang mit Feuerwerkskörpern auf die richtige Handhabung.
Für viele Farnstädter gehört das Feuerwerk zum 31. Dezember wie der Karneval in der närrischen Zeit. Nebst Vulkanen stehen die so
genannten «Töpfe» dieses Jahr ganz oben auf der Wunschliste. Diese kombinierten Feuerwerke, können mit einem einzigen Zündvorgang
abgefeuert werden und tauchen den Himmel bis zu vier Minuten in ein buntes Farbenmeer. «Am besten legen Familien das Geld
zusammen und leisten sich mit einem dieser «Töpfe» ein wirklich schönes und sicheres Feuerwerk.
Auf Nummer sicher gehen!
Geht man mit Raketen, Böllern und Vulkanen unbedacht um, kann der Schuss aber buchstäblich nach Hinten losgehen. Unfälle sind meist
auf einen zu sorglosen oder falschen Umgang mit pyrotechnischen Artikeln zurückzuführen. «Wer Feuerwerk abfeuert, sollte sich vor dem
Abbrennen mit der richtigen Handhabung sowie allfälligen Gefahren vertraut machen»
Kinder beaufsichtigen!
Feuer und Feuerwerk fasziniert Kinder und weckt ihre Experimentierfreude. Unbeaufsichtigt gehören Feuerwerkskörper jedoch nicht in
Kinderhände. Knallfrösche beispielsweise dürfen nicht in Hosentaschen herumgetragen werden, da sie sich durch die Reibung von selbst
entzünden können. Selbst die Funken – von an sich harmlosen Wunderkerzen – können schnell entflammbare Kleider in Brand setzen.
Während kleine Kinder gar nicht mit Feuerwerkskörpern in Kontakt kommen sollten, hält Wilfred Burri ein Verbot für größere Kinder
kontraproduktiv. «Es ist besser ihnen den verantwortungsvollen Umgang mit Feuer und Feuerwerk zu erklären und gemeinsam die Freude von Raketen und Vulkanen zu genießen.»
Erste Hilfe im Notfall!
Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland mit Feuerwerk über zweihundert Brände. Noch mehr Menschen werden dadurch verletzt.
Oberstes Ziel bei Verbrennungen ist es, die Hitze möglichst rasch abzuführen und die betroffenen Hautstellen während zwanzig Minuten
mit kaltem Wasser zu kühlen. Um die verlorene Körperflüssigkeit zu ersetzen, ist es wichtig, viel Wasser zu trinken. Eingebrannte
Materialien in der Haut belassen, da sonst noch stärkere Gewebeschädigungen entstehen können.
Verbrennungen mit Kleinkindern, im Gesicht oder bei großflächigen Verletzungen gehören in jedem Fall in die Hände eines Arztes!
Tiere und Feuerwerk:
Das Hörvermögen von Hunden und Katzen ist um ein mehrfaches Höher, als das der Menschen. Verständlich, dass Vierbeiner beim
Abbrennen von Raketen und Böllern regelrecht in Panik geraten. Katzen wie auch Meerschweinchen oder Kaninchen verkriechen sich
bei solchem Lärm. Ängstliche Hunde zittern, bellen ununterbrochen. Oft treten zudem übermäßiges Hecheln oder Durchfall auf. Um dies
zu vermeiden, ist es sinnvoll, bereits einige Tage vor dem 31. Dezember einen Tierarzt aufzusuchen und sich ein Beruhigungsmittel für sein
Tier verschreiben zu lassen. Hilfe bieten auch komplementärmedizinische Arzneimittel wie etwa Bachblüten Notfalltropfen.
So schützen Sie Ihre Tiere während des Feuerwerks:
Schließen Sie Fenster und Türen und stellen Sie ihrem Tier das ruhigste Zimmer (z. B. Badezimmer oder Keller) zur Verfügung. Sperren
Sie Ihr Tier aber nicht ein und lassen Sie die Türen offen.
Denken Sie nicht nur an den Schallschutz, sondern auch an das «Blitzlichtgewitter» und ziehen Sie die Vorhänge zu.
Decken Sie Ihren Hamster-, Meerschwein- oder Vogelkäfig mit Wolldecken ab.
Lassen Sie klassische Musik laufen – das beruhigt die Tiere und Sie haben auch noch etwas davon.
Ihre Laune überträgt sich auf Ihr Tier – vermitteln Sie Sicherheit und Souveränität.
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