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Einsatz am 20.04.2006

Gegen 15:47 wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Farnstädt und Alberstedt zur “Hilfeleistung an Brücke A38/B180 zwischen Farnstädt und Alberstedt†alarmiert. Gegen 16:45 wurden Kräfte FFw Farnstädt nachalarmiert und zusätzlich die FFw Querfurt alarmiert.

THW wurde später ebenfalls noch zusätzlich alarmiert als Hilfe um den verschütteten zu bergen. Es wurden mehrere Träger beräumt und die Baustelle durch schwere Technik gesichert. Später wurde noch Spezialtechnik vom THW Dessau angefordert um die schweren Lasten ein wenig anzuheben.

Einsatzdauer: FFw Farnstädt bis 2 Uhr

 

Artikel MZ, 21.04.2006

Weitzschkertalbrücke

Gerüst erschlägt Bauarbeiter

Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt

Alberstedt/MZ/glo. An der Weitzschkertalbrücke nahe Alberstedt (Kreis Merseburg-Querfurt) ist am Donnerstagnachmittag ein tonnenschweres Baugerüst eingestürzt. Ein Bauarbeiter wurde nach Polizeiangaben getötet, zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. Die Ursache für den Einsturz ist unklar. Die Bergungsarbeiten dauerten bis in die Nacht hinein. Neben Feuerwehrleuten waren Mitglieder das Technischen Hilfswerks und ein Kran im Einsatz.

Die Brücke soll nach ihrer Fertigstellung knapp 600 Meter lang sein und über die neue A 38 Halle-Göttingen führen.

Artikel MZ, 22.04.2006

Autobahn 38

Prüfer hat Gerüst vor Einsturz genehmigt

Ermittlungen nach Unfall auf Baustelle - Ein Todesopfer

Alberstedt/Halle/MZ. Wenige Stunden vor dem Einsturz eines Gerüstes auf einer Brücken-Baustelle an der neuen Autobahn 38 Halle-Göttingen hatte ein Prüfer die Konstruktion genehmigt. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Halle. Bei dem Unfall war am Donnerstag ein 33-jähriger Arbeiter getötet worden. Staatsanwalt Klaus Wiechmann nannte es "sehr auffällig", dass zwischen der Abnahme durch den Mitarbeiter eines Prüfbüros und dem Unglück nur drei Stunden vergangen seien.

Staatsanwaltschaft und Gewerbeaufsicht haben inzwischen Ermittlungen aufgenommen. "Wir ermitteln wegen fahrlässiger Tötung und prüfen, ob die Verantwortlichen ihre Pflichten verletzt haben", sagte Wiechmann. Zum Unglücks-Zeitpunkt sei an der Baustelle auch eine Rüttelmaschine im Einsatz gewesen. Nach Angaben der Gewerbeaufsicht gibt es "mindestens vier mögliche Ursachen: Fehler bei der Berechnung der Statik, Fehler bei der Ausführung, technisches Versagen - oder der Untergrund war nicht tragfähig".

Als das Gerüst einstürzte, befanden sich drei Arbeiter darauf. Zwei von ihnen konnten noch rechtzeitig abspringen, sie verletzten sich leicht. Die beiden Bauarbeiter sollen in der kommenden Woche ebenso wie der Statik-Prüfer als Zeugen vernommen werden. Die im Bau befindliche Brücke der Kreisstraße von Farnstädt nach Alberstedt im Kreis Merseburg-Querfurt über die künftige A38 soll im Sommer fertig werden. Durch den Unfall werde es zu keinen erheblichen Verzögerungen kommen, sagte Hans-Jörg Kleffner von der Fernstraßen-Planungsgesellschaft Deges in Berlin. Der Gerüst-Einsturz sei das erste derartige Unglück bei dem Trassenbau für die A38.

 

einige Bilder:

ca. 2 Wochen vor dem Einsturz

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